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Berichtearchiv der Feuerwehrjugend Kuchl:

Lebenserfahrung - Besuch im Konradinum 10.04.2004

Es war eine Lebenserfahrung - Nicht nur für die Tennengauer-Jugendgruppen aus St. Jakob und Kuchl, nein auch Bezirksfeuerwehrkommandant Tennengau - Anton Schinnerl, Landesjugendreferent - Josef Strobl, Bezirksjugendreferent Tennengau - Rudolf Wessely, der ehemalige Bezirksjugendreferent Flachgau - Erich Antonitsch, Ortsfeuerwehrkommandant Kuchl - Rupert Unterwurzacher, Löschzugskommandant St. Jakob - Johannes Brunnauer und die Jugendbetreuer aus St. Jakob und Kuchl waren genauso beeindruckt wie die Jugendlichen vom Besuch des Konradinums in Eugendorf.

Wie uns der Leiter, Herr Kurt Wiesbauer und die pädagogische Leiterin Frau Mag. Heidi Gehmacher erklärten, besteht das Konradinum seit 99 Jahren. Die Aufgabe besteht darin, 34 Schwer- und Schwerstbehinderte, vom Säugling bis zum Erwachsenen, ein ZUHAUSE zu geben. Im Wohnheim gibt es 5 Gruppen, in denen je sieben bzw. sechs BewohnerInnen betreut werden. Jede Wohngruppe verfügt über eine kleine Küche mit Essecke, Wohnzimmer, Bad und Toiletten und Schlafräumen. Es gibt insgesamt drei Therapie- bzw. Beschäftigungsräume, einen großen Bewegungsraum und eine Kapelle. Dem Konradinum angeschlossen ist ein großer wunderschöner Garten und ein Freibad.
 
Vor 21 Jahren initiierte der damalige Bezirkssachbearbeiter Feuerwehrjugend Flachgau, Erich Antonitsch, dass sich die Mitglieder der Feuerwehrjugend auch sozial beschäftigen sollten und schlug vor, das Konradinum zu besuchen. Seit dieser Zeit verbringen  Jugendgruppen aus dem Flach- und später auch aus dem Tennengau im Advent und zu Ostern mit den  Bewohnern, einen für beide Seiten beeindruckenden Nachmittag.
 
Beeindruckte Erwachsene - beeindruckte Jugendliche ...
 

Meine persönliche Erkenntnis: Menschen sind Menschen, egal ob sie auf zwei Beinen  gehen oder im Rollstuhl sitzen; egal ob sie sich über die, für uns normale Sprache, artikulieren können oder ob man ihre Gefühle am Glitzern ihrer Augen erkennen kann; egal ob sie die täglichen Dinge des Lebens alleine bewältigen können oder ob sie dabei, nicht hoch genug einzuschätzende Hilfe brauchen;

Menschen sind Menschen - ich möchte mich für die Bestärkung dieser Erkenntnis, bei den Bewohnern des Konradinum's ganz herzlich bedanken - Es war ein wunderschönes Erlebnis !

(HBI Rupert Unterwurzacher)

 
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