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Es war eine Lebenserfahrung - Nicht nur
für die Tennengauer-Jugendgruppen aus St. Jakob und Kuchl, nein
auch Bezirksfeuerwehrkommandant Tennengau - Anton Schinnerl,
Landesjugendreferent - Josef Strobl, Bezirksjugendreferent
Tennengau - Rudolf Wessely, der ehemalige Bezirksjugendreferent
Flachgau - Erich Antonitsch, Ortsfeuerwehrkommandant Kuchl -
Rupert Unterwurzacher, Löschzugskommandant St. Jakob - Johannes
Brunnauer und die Jugendbetreuer aus St. Jakob und Kuchl waren
genauso beeindruckt wie die Jugendlichen vom Besuch des
Konradinums in Eugendorf.
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Leiter, Herr Kurt Wiesbauer und die pädagogische
Leiterin Frau Mag. Heidi Gehmacher erklärten, besteht
das Konradinum seit 99 Jahren. Die Aufgabe besteht
darin, 34 Schwer- und Schwerstbehinderte, vom Säugling
bis zum Erwachsenen, ein ZUHAUSE zu geben. Im Wohnheim
gibt es 5 Gruppen, in denen je sieben bzw. sechs
BewohnerInnen betreut werden. Jede Wohngruppe verfügt
über eine kleine Küche mit Essecke, Wohnzimmer, Bad und
Toiletten und Schlafräumen. Es gibt insgesamt drei
Therapie- bzw. Beschäftigungsräume, einen großen
Bewegungsraum und eine Kapelle. Dem Konradinum
angeschlossen ist ein großer wunderschöner Garten und
ein Freibad. |
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| Vor 21 Jahren
initiierte der damalige Bezirkssachbearbeiter
Feuerwehrjugend Flachgau, Erich Antonitsch, dass sich
die Mitglieder der Feuerwehrjugend auch sozial
beschäftigen sollten und schlug vor, das Konradinum zu
besuchen. Seit dieser Zeit verbringen Jugendgruppen aus
dem Flach- und später auch aus dem Tennengau im Advent
und zu Ostern mit den Bewohnern, einen für beide Seiten
beeindruckenden Nachmittag. |
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| Beeindruckte Erwachsene -
beeindruckte Jugendliche ... |
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Meine persönliche Erkenntnis:
Menschen sind Menschen, egal ob sie auf zwei Beinen
gehen oder im Rollstuhl sitzen; egal ob sie sich über
die, für uns normale Sprache, artikulieren können oder
ob man ihre Gefühle am Glitzern ihrer Augen erkennen
kann; egal ob sie die täglichen Dinge des Lebens alleine
bewältigen können oder ob sie dabei, nicht hoch genug
einzuschätzende Hilfe brauchen;
Menschen sind Menschen - ich
möchte mich für die Bestärkung dieser Erkenntnis, bei
den Bewohnern des Konradinum's ganz herzlich bedanken -
Es war ein wunderschönes Erlebnis !
(HBI Rupert Unterwurzacher)
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