FF Kuchl nach rechts Wir über uns nach rechts Löschzug Jadorf nach rechts Geschichte der Löschzüge   

Die Geschichte der Löschzuge:

In der Gemeinde Kuchl bestanden früher Spritzenstandorte in Jadorf, Garnei, Unterlangenberg, Georgenberg und Unterweißenbach.

Mit Ausnahme von Jadorf wurden diese Standorte alle ebenso aufgelassen wie die Betriebsfeuerwehr, die bis Anfang der sechziger Jahre im Sägewerk Schnöll bestanden hat.

Es wird angenommen, dass sich auch in diesen Ortsteilen schon um die Jahrhundertwende (1900) Gruppen gebildet haben, die den Gedanken des Feuerwehrwesen weiter getragen haben. Schriftliche Aufzeichnungen gibt es erst aus dem Jahre 1942 ...

 
Löschzug Garnei  
Spritzenhütte GarneiEs sind Mitgliederlisten vom Löschzug Garnei vorhanden, aus denen hervorgeht, dass die ersten offiziellen Eintritte im Jahr 1932 erfolgt sind. Als Spritzenstandort wurde die Hütte beim "Steffbauern" verwendet.
Aus den Unterlagen geht hervor, dass in Garnei im Jahr 1942 - 20 Mitglieder bei der Feuerwehr waren.. Allerdings wurde dieser Löschzug, wie viele andere auch, nach dem II. Weltkrieg aufgelöst.
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Löschzug Georgenberg  
Auch im Ortsteil Georgenberg hat ein Löschzug mit 8 eingetragenen Mitgliedern bestanden. Der Spritzenstandort war beim "Dreschhofbauern" Auch hier beginnen die Aufzeichnungen im Jahr 1932 und enden nach dem II. Weltkrieg.
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Löschzug Unterlangenberg  
Löschzug Unterlangenberg

Der Spritzenstandort war beim "Sturrerbauer", wo bis zum Neubau des Jadorfer Feuerwehrhauses im Jahr 1996, eine alte Spritze und verschiedenes Schlauchmaterial untergebracht war. 1942 hatte der Löschzug 21 ausübende Mitglieder.

Offiziell wurde der Löschzug Unterlangenberg bereits aufgelöst, es existiert aber immer noch ein Art Vereinskassa. Bis 1990 wurde alljährlich eine Übung durchgeführt. Die „Unterlangenberger Feuerwehr“, bzw. die Bauern haben heute noch Besitzanteile an einem Wald.

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Löschzug Weißenbach  
Löschzug WeißenbachAus historischer Überlieferung ist auch bekannt, dass im Ortsteil Weißenbach ein Löschzug - oder zumindest ein Spritzenstandort bestanden hat. Die Gerätschaften waren in der Spritzenhütte beim "Wengerbauern" untergebracht.
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Löschzug Jadorf  

Löschzug Jadorf - Geschichte

Laut mündlicher Überlieferung war der Brand des "Ganglgutes" 1896 im Markt der gedankliche Anstoß zur Gründung des Löschzuges Jadorf. Dies lässt sich leider schriftlich nicht belegen. Die erste Erwähnung erfolgt aus dem Jahr 1920 und in der Kuchler Feuerwehrchronik aus dem Jahr 1925. Die Jadorfer Gründungsmitglieder erhielten im Jahre 1925 die Medaille für 25-jährige Mitgliedschaft, da deren Eintritt mit dem Jahr1900 datiert ist. Mündlich überliefert ist, dass im Jahr 1900 Jadorf die erste Handpumpe erhalten hat und mit dem Bau einer Spritzenhütte begonnen wurde.
 
Jadorf war immer eine Gruppe der Feuerwehr Kuchl, die aber völlig selbständig agierte. Davon zeugt eine eigene Kassaführung und selbständige Entscheidungen, wie z.B. wurde 1933 beschlossen, bei Ausrückungen mit den Kameraden vom Markt mit zu marschieren. Jadorf galt damals als dritter Zug von Kuchl.
 
Gründungsmitglieder:

Schmid Josef, geboren 1876, Schmiedemeister

Pfingstl Michael, geboren 1846, Windhagbauer

Pichler Georg, geboren 1873, Hoisnbauer

Schlager Michael, geboren 1876, Miglbauer

Haslauer Josef, geboren 1874, Plonerbauer

Pichler Johann, geboren 1871, Karlbauer

Kaindl Georg, geboren 1867, Schneiderbauer

Wimmer Rupert, geboren 1876, Sillbauer

Leopolder Johann, geboren 1862, Vorderwimmerbauer

 
Löschzugskommandanten:
          - 1935   Schmid Josef I, Schmiedemeister
1935 - 1960   Krispler Johann, Gousbauer
1960 - 1970   Schmid Josef II, Schmiedemeister

1970 - 1984   Wieser Michael, Elektriker

1984 - 1999   Brandauer Josef, Angestellter
1999 - 2004   Schmid Josef III, Schmiedemeister
2004 -            Wimmer Rupert, Angestellter
 
Entwicklung:
1900 Jadorf erhält die erste Handpumpe, die von einem Pferdegespann gezogen wurde. Zur gleichen Zeit wird auch eine Spritzenhütte errichtet.
1923 Die vorhandene Spritzenhütte wird zu einer Zeugstätte umgebaut und bereits im Jahr 1928 vergrößert.
1933 Erhält Jadorf einen Spritzenwagen, der ebenfalls von einem Pferdegespann gezogen werden musste.
1949 Die Männer des Löschzuges errichten in mühevoller Arbeit einen Dorfbrunnen, der Trinkwasserqualität aufweist und 1950 feierlich eingeweiht wird.
1953 Wird die erste Motorspritze angekauft. Diese wurde auf einen Einachsenanhänger aufgebaut und vom stärksten Traktor im Dorf gezogen. Dies war für die damalige Zeit ein überaus gutes Einsatzfahrzeug, da man mit dem Traktor überall hin kam.
1959 wütete in Jadorf ein Großbrand bei dem Wieser Michael einer Frau das Leben retten konnte.
1967 Das erste Fahrzeug des Löschzuges Jadorf. Von der Brauerei Kaltenhausen wird ein gebrauchter LKW Hannomag angekauft und in Eigenregie umgebaut.
1976 In diesem Jahr erhält der Löschzug Jadorf einen gebrauchten Ford Transit 175 von der Fa. Blendax und baut diesen ebenfalls in Eigenregie zu einem Kleinfahrzeug um.
1986 90-jähriges Fest vom Löschzug Jadorf im kleineren Kreise. Am Georgenberg wird eine feierliche Messe abgehalten.
1987 Pumpe JadorfJadorf erhält ein Löschfahrzeug Markt VW LT 45, Aufbau der Fa. Seiwald. Neben drei Atemschutzgeräten und Geräten zur Brandbekämpfung ist auch eine Ziegler-Pumpe vorhanden. Finanziert wurde das Fahrzeug zum Teil aus Spenden der Kuchler Bevölkerung. Im Jahr 2001 wird das Fahrzeug zusätzlich für den Absicherungs-Einsatz auf der Autobahn ausgestattet.
1996 Feuerwehrhaus JadorfDer Löschzug Jadorf der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl feiert vom 14. bis 16. Juni ein großangelegtes Fest zum 100-jährigen Bestandsjubiläum. Gleichzeitig wird das neue Feuerwehrhaus, für das die Jadorfer Kameraden 11.800 unentgeltliche Stunden geleistet haben eingeweiht. Das neue Haus weist zwei Stellplätz, einen Funkraum, eine Werkstätte und Sanitärräume im Erdgeschoss auf. Im ersten Stock befinden sich ebenfalls Sanitärräume, ein Besprechungsraum, ein Schulungsraum, mehrere kleinere Lager und sogar ein Traditionsraum.
1998 1998: Am 24. Jänner wird das KLF der Hauptwache Kuchl zum Löschzug Jadorf überstellt, da die Unterbringung von Mannschaft und verschiedenen Geräten, unter denen auch eine Tragkraftspritze ist, unbedingt erforderlich ist.
2004 LFW-A 1000 Löschzug JadorfAm 19. November 2004 wurde das neue Löschfahrzeug mit einem 1000 Liter Wassertank als Ersatz für das KLF in den Dienst gestellt. Aufgaben: Zubringerfahrzeug, Erstangriff im Ortsteil Jadorf, Ortsschutz ...
 
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