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| Jadorf war immer eine Gruppe der
Feuerwehr Kuchl, die aber völlig selbständig agierte.
Davon zeugt eine eigene Kassaführung und selbständige
Entscheidungen, wie z.B. wurde 1933 beschlossen, bei
Ausrückungen mit den Kameraden vom Markt mit zu
marschieren. Jadorf galt damals als dritter Zug von
Kuchl. |
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| Gründungsmitglieder: |
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Schmid Josef, geboren 1876, Schmiedemeister
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Pfingstl Michael, geboren 1846, Windhagbauer
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Pichler Georg, geboren 1873, Hoisnbauer
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Schlager Michael, geboren 1876, Miglbauer
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Haslauer Josef, geboren 1874, Plonerbauer
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Pichler Johann, geboren 1871, Karlbauer
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Kaindl Georg, geboren 1867, Schneiderbauer
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Wimmer Rupert, geboren 1876, Sillbauer
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Leopolder Johann, geboren 1862, Vorderwimmerbauer
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| Löschzugskommandanten: |
| - 1935 Schmid Josef I,
Schmiedemeister |
| 1935 - 1960 Krispler Johann, Gousbauer |
| 1960 - 1970 Schmid Josef II,
Schmiedemeister |
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1970 - 1984 Wieser Michael, Elektriker
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| 1984 - 1999 Brandauer Josef,
Angestellter |
| 1999 - 2004 Schmid Josef III,
Schmiedemeister |
| 2004 -
Wimmer Rupert, Angestellter |
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| Entwicklung: |
| 1900 |
Jadorf erhält die erste Handpumpe, die von einem
Pferdegespann gezogen wurde. Zur gleichen Zeit wird auch
eine Spritzenhütte errichtet. |
| 1923 |
Die vorhandene Spritzenhütte wird zu einer
Zeugstätte umgebaut und bereits im Jahr 1928 vergrößert. |
| 1933 |
Erhält Jadorf einen Spritzenwagen, der ebenfalls von
einem Pferdegespann gezogen werden musste. |
| 1949 |
Die Männer des Löschzuges errichten in mühevoller
Arbeit einen Dorfbrunnen, der Trinkwasserqualität
aufweist und 1950 feierlich eingeweiht wird. |
| 1953 |
Wird die erste Motorspritze angekauft. Diese wurde
auf einen Einachsenanhänger aufgebaut und vom stärksten
Traktor im Dorf gezogen. Dies war für die damalige Zeit
ein überaus gutes Einsatzfahrzeug, da man mit dem
Traktor überall hin kam. |
| 1959 |
wütete in Jadorf ein Großbrand bei dem Wieser
Michael einer Frau das Leben retten konnte. |
| 1967 |
Das erste Fahrzeug des Löschzuges Jadorf. Von der
Brauerei Kaltenhausen wird ein gebrauchter LKW Hannomag
angekauft und in Eigenregie umgebaut. |
| 1976 |
In diesem Jahr erhält der Löschzug Jadorf einen
gebrauchten Ford Transit 175 von der Fa. Blendax und
baut diesen ebenfalls in Eigenregie zu einem
Kleinfahrzeug um. |
| 1986 |
90-jähriges Fest vom Löschzug Jadorf im kleineren
Kreise. Am Georgenberg wird eine feierliche Messe
abgehalten. |
| 1987 |
Jadorf
erhält ein Löschfahrzeug Markt VW LT 45, Aufbau der Fa.
Seiwald. Neben drei Atemschutzgeräten und Geräten zur
Brandbekämpfung ist auch eine Ziegler-Pumpe vorhanden.
Finanziert wurde das Fahrzeug zum Teil aus Spenden der
Kuchler Bevölkerung. Im Jahr 2001 wird das Fahrzeug
zusätzlich für den Absicherungs-Einsatz auf der Autobahn
ausgestattet. |
| 1996 |
Der
Löschzug Jadorf der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl feiert
vom 14. bis 16. Juni ein großangelegtes Fest zum
100-jährigen Bestandsjubiläum. Gleichzeitig wird das
neue Feuerwehrhaus, für das die Jadorfer Kameraden
11.800 unentgeltliche Stunden geleistet haben
eingeweiht. Das neue Haus weist zwei Stellplätz, einen
Funkraum, eine Werkstätte und Sanitärräume im
Erdgeschoss auf. Im ersten Stock befinden sich ebenfalls
Sanitärräume, ein Besprechungsraum, ein Schulungsraum,
mehrere kleinere Lager und sogar ein Traditionsraum. |
| 1998 |
1998: Am 24. Jänner wird das KLF der Hauptwache Kuchl
zum Löschzug Jadorf überstellt, da die Unterbringung von
Mannschaft und verschiedenen Geräten, unter denen auch
eine Tragkraftspritze ist, unbedingt erforderlich ist. |
| 2004 |
Am
19. November 2004 wurde das neue Löschfahrzeug mit einem
1000 Liter Wassertank als Ersatz für das KLF in den
Dienst gestellt. Aufgaben: Zubringerfahrzeug,
Erstangriff im Ortsteil Jadorf, Ortsschutz ... |
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