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Ihre "Feuertaufe" erhielt die Kuchler Wehr am 3. Mai
1885. Im "Schuster Reiter Haus" im Markt brach ein Brand
aus, bei dem eine alte Frau ums Leben kam. Auch
außerhalb von Kuchl half die Wehr bei der
Brandbekämpfung mit, so in Obergäu und in Golling, die
damals noch getrennte Ortschaften waren. Zu diesem Fall
ist in der Chronik ganz stolz vermerkt:
Im Bereich Scheffau wurde ein Schadensfeuer
gesichtet. Die Kuchler Feuerwehr rückte sogleich mit
Pumpe und Pferdefuhrwerk aus und traf noch vor der
Gollinger Wehr am Brandplatz ein.
Ebenso waren die Kuchler beim Großbrand in Adnet, bei
dem 6 Häuser und die Kirche abbrannten, dabei. Die
Pferde und das Fuhrwerk wurden damals größtenteils vom
Pfarrer, aber auch vom Struberbauern und vom Stiegenwirt
zur Verfügung gestellt - je nachdem wer schneller war.
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