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Um "Floriani" mache ich mir gerne Gedanken über die Feuerwehr:

Es ist nun über
1700 Jahre her,
dass der Hl. Florian mit einem Mühlstein um den Hals in die Enns
gestürzt wurde.
Wie werden die Feuerwehren aber heutzutage gesehen - Welche
Fragen werden an uns gestellt - Welche Fragen haben wir ?
Eine Einsatzorganisation, die jederzeit bereit ist, ihren
Mitmenschen zu helfen und das unentgeltlich - So sehen wir uns
selber gerne und so glaube ich, sieht uns auch ein Großteil der
Bevölkerung, obwohl immer wieder Fragen auftreten, wie: bekommt
ihr für Eure Tätigkeit eine Entschädigung ?
Nein, unsere Aktivitäten sind ehrenamtlich, dass heißt, keiner
unserer Mitglieder erhält für seine Tätigkeiten im Rahmen der
Feuerwehr ein Gehalt oder eine Entschädigung.
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| Ein Spielzeug für große Kinder, das nur sehr
viel Geld kostet ... |
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Die Zeit dieser Meinung ist schon lange
vorbei. Wer das noch glaubt, lebt in einer anderen Welt. Bei
durchschnittlich 100 Einsätzen im Jahr (ohne Hochwasser)
für die Freiw. Feuerwehr Kuchl kann
man sicher nicht von Spielzeug sprechen. Es ist schon klar, dass
die Ausrüstung, die Fahrzeuge, die Aufrechterhaltung des
Betriebes usw. große finanzielle Mittel erfordert. Dafür ist
laut Gesetz die Gemeinde zuständig. Die verantwortlichen
Feuerwehrmänner können nur nach ihrem fachlichen Wissen,
Vorschläge bringen. Und selbstverständlich schauen wir, dass wir
mit einem geeignetem
Gerät arbeiten können, alleine schon deshalb, um die an uns
gestellten Sicherheitsanforderungen erfüllen zu können. Genauso
ist es aber auch unsere Pflicht, dass wir uns im Rahmen des
Möglichen bewegen und keine übertriebenen Forderungen stellen.
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| Ein Saufverein ... |
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Erstens sind wir kein Verein, sondern
eine Einrichtung der Gemeinde und zweitens kann ich jetzt
wirklich nur mehr - wenn ich gut aufgelegt bin - schmunzeln: Ich
bin jetzt über 25 Jahre bei der
Feuerwehr und als Saufverein hab ich die Feuerwehr nie erlebt.
Wenn ich mir die Abende nach den Übungen anschaue: Die jüngeren
Kameraden trinken ein, zwei Getränke
und sind spätestens nach einer Stunde dahin. Die anderen
unterhalten sich ein bisschen länger und ab und zu wird es auch
später. Warum auch nicht? Dass es auch ab und
zu vorkommt, dass z.B. nach dem Florianitag oder nach
einem Fest, angeheiterte Feuerwehrkameraden den nach Hauseweg
einschlagen, muss ich leider auch zugeben.
Obwohl wir sehr bemüht sind, dies durch Aufklärung, positivem
Vorbild und Öffentlichkeitsarbeit zu unterbinden. Wir sind nicht
besser oder schlechter als es unsere Gesellschaft ist.
Die Feuerwehr ist
eine Einsatzorganisation und besteht NICHT aus Biersoldaten !
Aus diesem Grund, halte ich dementsprechende Witze oder
Bemerkungen für überflüssig und mir fehlt da der nötige Humor -
es ist einfach viel zu ernst! Blöde Vorurteile kann man deshalb
gerne für sich behalten ...
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| Warum geht man zur Feuerwehr ... |
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Ja dürfen wir überhaupt von den Politikern
etwas fordern, etwas erwarten. Meiner Meinung nach
selbstverständlich JA, wenn es im Rahmen bleibt. Die
Gemeindepolitiker sind gesetzlich verpflichtet, eine Feuerwehr
auf zu stellen und diese auch aufrecht zu erhalten. Das heißt,
dass die einzelnen Gemeindevertreter und Gemeinderäte die
Verantwortung dafür haben, dass die notwendigen Mitteln,
Gerätschaften, Fahrzeuge und Örtlichkeiten zur Verfügung
gestellt werden. Ich freue mich auch dazu sagen zu dürfen, dass
die politischen Kräfte in Kuchl sehr großes Interesse an den
Aufgaben der Feuerwehr zeigen. |
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| Was erwarten wir von
der Bevölkerung ... |
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Die Akzeptanz für die Feuerwehr ist in der Kuchler Bevölkerung
gewaltig. Dies hört und sieht man immer wieder bei der jährlich
durchgeführten Haussammlung und in Einzelgesprächen. Auch der
massenhafte Besuch von Jung und Alt beim Kuchler Seefest zeigt
von der Verbundenheit. Dafür möchten wir uns ganz herzlich
bedanken und wir freuen uns jedesmal riesig, wenn die
Kuchlerinnen und Kuchler mit uns bei Floriani, Seefest,
Jadorferfest usw. feiern ... |
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