Die Einsatzserie reisst nicht ab: Am Vortag wurde ein
Massenunfall mit 12 Fahrzeugen auf der Tauernautobahn
(A10) in Kuchl vermutet. Es handelte sich Gott sei Dank
"nur" um einen Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen, bei dem
keine Personen zu Schaden gekommen sind. Die Besatzung
des zufällig anwesenden Kommandofahrzeuges der FF Kuchl
sicherte die Unfallstelle ab.
Am Mittwoch, den 27. August 2009 fuhr eine Familie mit
ihrem deutschen Fahrzeug vom Urlaub in Richtung Heimat -
in der Nähe von Stuttgart. Auf der Höhe der Ausfahrt
Kuchl (A10 - Tauernautobahn) knackste es im Motorraum
und das Fahrzeug blieb unlenkbar auf der Überholspur im
Baustellenbereich stehen. Während aus dem Motorraum
Rauch aufstieg brachten sich die Insassen samt Gebäck in
Sicherheit. Kurz darauf schlugen Flammen aus dem
Motorraum ... |
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Derzeit wird die Strecke auf der Tauernautobahn zwischen
Hallein und Kuchl generalsaniert. Während der
Bauarbeiten ist ein Sonderalarm in Kraft der besagt,
dass im Ernstfall die Feuerwehren
Hallein, Kuchl und
Golling gemeinsam alarmiert werden, um die bestmögliche
Hilfe zu gewährleisten.
Für diesen PKW-Brand wählte die FF Kuchl die taktische
Variante, dass Rüstlösch Kuchl auf der Baustellenzufahrt
Richtung Salzburg auffuhr und Tank Kuchl versuchte über
die Autobahnabfahrt - mit der nötigen Vorsicht - zur
Einsatzstelle zu gelangen. |
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Beim Eintreffen der FF Kuchl - die durch
Baustellenarbeiter eingewiesen wurden - stand der
Motorraum des Audi A6 in Vollbrand. Arbeiter und
Passanten hatten vorher noch ergebnislos versucht den
Brand mit drei tragbaren Feuerlöschern zu bekämpfen.
Unter umluftunabhängigem Atemschutz konnte die FF Kuchl
mit dem HD-Rohr den Brand schnell unter Kontrolle
bringen. Ein Eingreifen der Feuerwehren aus Hallein und
Golling war nicht mehr notwendig. |
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Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die Autobahn war in Fahrtrichtung Norden 45 Minuten lang
vollkommen gesperrt - es entstand ein 7 km langer Stau.
Nach den Aufräumungsarbeiten konnten die Mitglieder der
Feuerwehr Kuchl nach zwei Stunden wieder einrücken.
Die Familie wurde für einige Zeit im Feuerwehrhaus Kuchl
einquartiert und entsprechend betreut. Danach konnten
sie schon wieder ein bisschen lachen und waren froh,
dass nicht mehr passiert ist ... |
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