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Der "Bachbauer" kam nach Hause und wunderte sich, dass
die Kühe ungewöhnlich unruhig waren. Es war aber auch
kein Wunder: Eines der Kälber war in die Jauchegrube
gefallen. Wie der eiserne Deckel weggekommen und das
Kalb in die drei Meter tiefe, Gott sei Dank nicht volle
Grube gefallen ist? - Ein Rätsel. Der Bauer stieg
richtigerweise wegen der Gärgase nicht in die Grube und
rief telefonisch den Feuerwehrkommandanten an. |
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Gärgas kann sich in Weinkellern, Silos oder auch in
Jauchegruben bilden. Beim Einatmen kann es zu
Vergiftungserscheinungen durch eine zu hohe
Konzentration von Kohlendioxid (CO2), die zur
Bewußtlosigkeit führt, kommen. Aus diesem Grund rüsteten
sich zwei landwirtschaftlich, vorbelastete
Feuerwehrmänner mit umluftunabhängigem Atemschutz aus,
um das Kalb zu retten. Das ca. 200 kg schwere Tier war
verständlicherweise etwas verwirrt und wollte eigentlich
nicht gerettet werden. Im Gegenteil, es ging sogar auf
die Helfer los. Irgendwie gelang es, das Tier - quasi -
in den Schwitzkasten zu nehmen und die vom Tierarzt
bereit gestellte Beruhigungsspritze zu verabreichen.
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Nach einer gewissen Zeit der Beruhigung, wurden das Kalb
an zwei Bandschlingen mit einem Kran aus der Grube
gerettet. Das Kalb war froh, die Bauersleute waren froh
und auch die anwesenden Feuerwehrleute freuten sich über
den Erfolg. Obwohl Gärgas geruchlos ist, verströmten die
Helfer, das Kalb und die verwendeten Geräte einen nicht
gerade angenehmen Geruch. Eine gründliche Reinigung
beendete den Einsatz nach gut einer Stunde. |
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