Um
ca. 16:00 Uhr geht im Raum Golling, Kuchl und St.
Koloman mehrere schwere Gewitter nieder: Hochwasser,
Murren und überflutete Keller waren die Folge ...
Der Schleierfallbach war die erste Adresse, dann ging es
Schlag auf Schlag: Weißenbach - Schollbach - Kerterbach.
Am ärgsten betroffen die Ortsteile Gasteig und
Weißenbach. Dieser ansonsten problemlose Bach tritt
durch extreme Verklausungen im Bereich des Sägewerks
Züger aus den Ufern und verwüstet (im wahrsten Sinne des
Wortes) das umliegende Gebiet, das von der BH Hallein
zum Katastrophengebiet erklärt wird.
Neben dem Haupteinsatzgebiet Weißenbach, leistet die
Feuerwehr Kuchl weitere Hilfe in den Ortsteilen
Georgenberg und Kellau. |
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| Im Ortsteil Gasteig (Kühschwalb)
sind mehrere dutzend Murren abgegangen. Der Weißenbach
ist voll mit Wildholz und Felsbrocken. Dadurch
verklausen die Brücken - Oberweißenbach ist nur mehr
über den Nachbarsort Golling erreichbar. Mit Baggern
wird versucht die Verklausungen zu lösen. Das
abgeschnittene "Kohlaugut" wird mit Pumpen und Strom
versorgt. |
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| Tiere werden in Sicherheit gebracht
- es gibt Gott sei Dank keine Personenschäden. Nach
einiger Zeit gelingt es die Verklausungen zu lösen -
jetzt beginnt die intensive Arbeit für die
Feuerwehrleute: Auspump- und Aufräumungsarbeiten bis
spät in die Nacht. |
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| Die Häuser um das Sägewerk Züger
hat es am meisten betroffen: Hier hat sich der
Weißenbach einen neuen Weg gesucht und dabei Keller und
Anwesen überflutet. Auch hier leisten Bagger
hervorragende Hilfe bei den Aufräumungsarbeiten. |
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Im Feuerwehrhaus wird Verpflegung für die Mannschaft
vorbereitet und die Einsätze koordiniert - Man kann nur
glücklich sein, dass der Feuerwehrhausumbau bereits
abgeschlossen ist und die Voraussetzungen für eine
problemlose Abwicklung wieder gegeben sind.
Ein Krisenstab unter der Leitung von Bezirkshauptmann
Mag. Klaus Aigner wird gebildet, um die weitere
Vorgangsweise fest zu legen. Auch der Nachbarort St.
Koloman ist stark betroffen. |
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Am 3. Juli 2008 wurden die Arbeiten fortgesetzt.
Vizekanzler Wilhelm Molterer stattete dem dem
Katastrophengebiet einen Besuch ab und fand aufmunternde
Worte für die Betroffenen und die Hilfsorganisationen.
Neben langwierigen Reinigungs- und Auspumparbeiten
wurden von der Feuerwehr Kuchl auch Vorbereitungen für
eine weitere, stürmische Nacht getroffen. |
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