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Einsätze Archiv Unwetter - Freiwillige Feuerwehr Kuchl


Zwei Brände und der Orkan Kyrill ... 19.01.2007
Sirenenalarm - Freiwillige Feuerwehr KuchlEs begann am Freitag, den 19. Jänner 2007 um 00:20 Uhr. Eigentlich hatte man sich nach den Sturmwarnungen auf Baumwürfe etc. eingestellt, aber meistens kommt es anders als man denkt: "Hier LAWZ Salzburg: Einsatzbefehl für die Freiwillige Feuerwehr Kuchl: Brand beim "Oberdirningbauern" ..."
Brand beim Oberdirningbauer. Schon bei der Anfahrt konnte man den hellen Feuerschein erkennen. Beim Eintreffen von Tank Kuchl brannte ein Misthaufen lichterloh. Durch den extremen Funkenflug (Sturm) hatte sich bereits ein dahinterliegendes Flugdach entzündet. Sofort wurde ein umfassender Angriff  (Tank- und Rüstlösch Kuchl) unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgetragen, der ein weiteres Übergreifen auf ein Sägespänesilo (500 m3) in letzter Minute verhinderte. Gleichzeitig wurde die Wasserversorgung durch einen Oberflurhydranten und die Mannschaft von Pumpe Kuchl sichergestellt. Der Löschzug Jadorf stellte Reserve-Atemschutztrupps und half tatkräftig mit. Anschließend wurden der Misthaufen auseinandergezogen und abgelöscht. Nach den Aufräumungsarbeiten und der Kontrolle der angrenzenden Gebäude mit der Wärmebildkamera konnte die FF Kuchl wieder einrücken ... zumindest dachte sie das ...
Aufräumungsarbeiten nach dem Brand - der Bauer hatte unwahrscheinliches Glück.
 
Sirenenalarm - Freiwillige Feuerwehr Kuchl

Gerade als Tank Kuchl in das Feuerwehrhaus einrücken wollte, kam über Funk der Einsatzbefehl: Brand in Garnei 10 ...

Sofort rückten sämtliche Kräfte der Hauptwache Kuchl zum "Pfefferbauern" in Garnei aus. Auch hier hatte ein Misthaufen Feuer gefangen und drohte ebenfalls das Stallgebäude durch Funkenflug in Brand zu setzen. Zusammen mit den Besitzern wurde der Brand aber rasch eingedämmt. Auch hier Aufräumungsarbeiten und Kontrollen mit der Wärmebildkamera - nach gut einer Stunde konnte um ca. 03:00 Uhr wieder eingerückt werden.
 
Sirenenalarm - Freiwillige Feuerwehr KuchlGenau zu dieser Zeit (03:00 Uhr früh) entwickelte sich der Orkan "Kyrill" so richtig und so musste die Freiwillige Feuerwehr, wie die umliegenden Gemeinden auch bis um 06:00 Uhr früh alle Arten von Sturmschäden bewältigen, darunter waren: Abgedeckte Häuser, unzählige umgefallene Bäume (Sperre der St. Kolomaner Landesstraße und der Bundesstraße B 159 zwischen Bad Vigaun und Kuchl) Bäume auf Stromleitungen usw. ...
 
In Jadorf flogen die Schindel samt der Lattung vom Dach eines Wohnhauses
 

Man dachte sich, dass um 06:00 Uhr ein bisschen Ruhe und etwas Schlaf möglich wäre - leider gefehlt. Um 06:24 Uhr - Pipseralarm (Rufempfänger) für die FF Kuchl: Abgedecktes Dach in Garnei ...

Und so ging es den ganzen Tag für die Mitglieder der Hauptwache Kuchl und vom Löschzug Jadorf weiter: Wieder unzählige umgestürzte Bäume - teilweise war auf Grund der großen Gefahr ein Aufarbeiten nicht möglich und so musste die Sperre der B 159 (Tauglwald) und der St. Kolomaner Landesstraße aufrecht bleiben. Zahlreiche abgedeckte Schindeldächer - darunter auch drei Häuser, bei denen sich auch die Holzlattung bzw. der Dachstuhl löste; umgestürzte Giebelmauern; mehrere abgedeckte Blechdächer - darunter auch das Haus der Senioren, sowie Aufräumungsarbeiten.

Um 18:30 Uhr wurden die Arbeiten wegen der Dunkelheit abgebrochen und am Samstag fortgesetzt ...

 
 
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Einsatzdaten: 19.01.2007
Einsatzleiter: HBI Rupert Unterwurzacher
Datum: 19.01.2007 00:24 Uhr Alarmierungszeit:
Alarmierungsart: Sirene/Pipser/SMS 12:ß8 Stunden Einsatzdauer:
Eingesetzte Mannschaft:
Hauptwache Kuchl: 43 19 Löschzug Jadorf:
Eingesetzte Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl:
TLF Kuchl RLF Kuchl LF Kuchl LAST Kuchl
Tank Kuchl Rüstlösch Kuchl Pumpe Kuchl Last Kuchl
       
LF Jadorf     LFW Jadorf
Pumpe 1 Jadorf   Pumpe 2 Jadorf
       
Weitere Kräfte:
Rettung     Polizei
Rettung     Polizei
       
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TextHBI Rupert Unterwurzacher Foto
Fm Rupert Unterwurzacher, Fm Eppacher Melanie,
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