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Donnerstag, in der Früh - kurz vor
7:00 Uhr. Im Kuchler Gewerbegebiet "Brennhoflehen" haben
in der Firma "Emcotest" die ersten Angestellten ihre
Arbeit aufgenommen. Plötzlich bemerken sie bei der
gegenüberliegenden Tischlerei Reindl eine starke
Rauchentwicklung. Über den Notruf 122 wird die LAWZ
(Landes-, Alarm- und Warnzentrale) in Salzburg
verständigt. Diese alarmiert mit Sirene und Rufempfänger
die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl. |
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| Unter Kommandant
HBI Unterwurzacher Rupert rücken sechs Fahrzeuge mit 46
Mitgliedern innerhalb kürzester Zeit aus und finden
folgende Lage vor: Die Tischlerei Reindl ist versperrt -
aus der Lüftungsklappe dringt starker Rauch ins Freie,
durch die Glastür ist ebenfalls starker, dunkler Rauch
in der gesamten Werkstätte erkennbar. |
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| Nachdem die
Eingangstür aufgebrochen wurde, stellt der
Erkundungstrupp mit schwerem Atemschutz, Hochdruck und
Wärmebildkamera fest, dass der Brand in der
Heizungsanlage im Keller ausgebrochen und auf den
darüber liegenden Technikraum übergegriffen hat. Ein
Reserve- und ein Sicherungstrupp werden ausgerüstet,
Hochdruckbelüfter in Stellung gebracht, der Wasserbezug
durch Pumpe Kuchl vom "Mittererbach" her sichergestellt
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Von außen wird ein Angriff über den
Einwurfschacht vorgenommen. Dem Wasser wird ein
Netzmittel beigemengt um einen besseren Löscherfolg, der
sich auch sehr schnell einstellte, zu erreichen. Nachdem
der Brand im Erdgeschoss (Technikraum) gelöscht wurde,
musste im Keller die zugesperrte Eingangstür zum
Hackschnitzellagerraum ohne Schlüssel geöffnet und auch
hier die letzten Glutnester mit Sprühstrahl gelöscht
werden. |
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Händisch
und mit Hilfe einer Spezialfirma wurde der
Hackschnitzelraum geleert. Dabei wurden die Späne unter
Kontrolle (Hochdruck) abgesaugt und anschließend
zwischengelagert. Nach fast fünf Stunden konnte die
anstrengende Arbeit abgeschlossen und die
Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.
Die Ursache wird durch Beamte der
Brandursachenermittlung festgestellt, ein technischer
Defekt in der Heizungsanlage wird vermutet. Ebenfalls
vor Ort war der Katastrophenreferent der
Bezirkshauptmannschaft Hallein, um sich zu informieren.
Den Einsatzkräften kam sehr
zugute, dass im Vorjahr bei diesem Objekt eine Übung
abgehalten wurde
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| Die Werkstatt ist durch die
Rauchgase schwer geschädigt. |
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