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Bis auf ein paar ältere Kameraden
stürmen die noch verbliebenen 57 Mitglieder der FF
Kuchl, darunter auch Kameraden des Löschzuges Jadorf zu
Fuß, per Rad oder mit dem Auto zum ca. 500 Meter
entfernten Feuerwehrhaus Kuchl. Die Ausfahrtzeiten sind
dementsprechend schnell (2 Minuten) und so setzen sich
Tank-, Pumpe-, Rüstlösch- und Bus Kuchl sofort Richtung
Ortsteil Weißenbach in Bewegung. Zur gleichen Zeit
ebenfalls Pumpe 2 und Pumpe 1 Jadorf. |
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| OFK HBI Rupert
Unterwurzacher übernimmt bei seinem Eintreffen die
Einsatzleitung. Es wird ein Innenangriff unter schwerem
Atemschutz und mit HD sowie ein Aussenangriff über die
14 m Leiter vorgetragen. Ein Einsatz der Drehleiter ist
nicht erforderlich. Von einem ca. 500 Meter entfernten
Überflurhydranten und vom Weißenbach werden zwei
Zubringerleitung zur Wasserversorgung von Tank- und
Rüstlösch Kuchl verlegt. |
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| Die
Hausbesitzer, Familie Seidl, hatten wirklich großes
Glück: Sie wurden von einem Nachbarn, der den Brand
entdeckt hatte, von ihrem Mittagsschlaf geweckt. Durch
das rasche Eingreifen der Feuerwehr Kuchl konnte eine
Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Nachdem der
Dachstuhlbrand abgelöscht werden konnte, wurden die
Brandstelle gesäubert und das nun offene Dach mit Planen
abgedeckt. Abschließend mussten noch die Schläuche
gewaschen und die Fahrzeuge wieder aufgerüstet werden.
Als Brandursache wird durch die
Exekutive ein Funkenflug vermutet, wobei aber auch ein
Blitzschlag nicht ausgeschlossen werden konnte.
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Natürlich konnten nicht alle 57
Mitglieder mit zum Einsatzort ausfahren: Einerseits
hatten einige Alkohol konsumiert - dies ist ansonsten
nicht so tragisch, allerdings ein Hinderungsgrund um in
den Einsatz zu gehen, und andererseits kann man bei 33
zur Verfügung stehenden Sitzplätzen nicht alle
Anwesenden mitnehmen. Das machte aber gar nichts, denn
es galt die große Anzahl von Schläuchen der
Florianiübung aus dem Schlauchturm zu schaffen, um Platz
für die neuen Schläuche zu gewinnen.
Auf jeden Fall wird es nicht so
oft vorkommen, dass fast sämtliche Einsatzkräfte vornehm
mit Krawatte bekleidet waren und sogar ein
Einsatzfahrzeug (das neue Löschfahrzeug - Löschzug
Jadorf, das am Vormittag eingeweiht wurde) mit
Blumenschmuck am Einsatzort war.
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