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Annahme: Explosion in einem
Industriebetrieb mit anschließendem Brand. Mehrere Personen
abgängig ...
Es waren mehrere Übungsszenarien
vorbereitet und diese stellten die Trupps vor schwierige
Aufgaben: Durch die Explosion ist die Halle völlig verraucht -
Sicht gleich null. In einem PKW ist der Fahrer eingeklemmt.
Unter einem Betonträger ist ein Arbeiter eingeklemmt. Das
gleiche Schicksal erlitt ein Arbeiter, der unter einem Container
liegt. Zwei weitere Personen sind in der Sortierstraße abgängig.
Alle Arbeiten sind nur mit umluftunabhängigem Atemschutz möglich
...
Als wir bei der Zufahrt zum Übungsobjekt
schon den Rauch aus der Halle steigen sahen und man im Objekt
dank der zwei Nebelmaschinen die Hand vor den Augen nicht sehen
konnte, wurde sofort wieder die Erinnerung an den Brandeinsatz
vom 11.11.2005 wach ...
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| In der ersten
Phase wird der Wasserbezug aufgebaut und sämtliche
Geräte, die man benötigen könnte, vorbereitet. Der
Atemschutzsammelplatz wird eingerichtet ... |
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| Der erste
Atemschutztrupp geht auf Erkundung - die Sicht ist
gleich null. Mit der Hochdruckbelüftung wird der
Atemschutzeinsatz unterstützt ... |
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| Der
Erkundungstrupp markiert die verschiedenen
Einsatzschwerpunkte und meldet diese an die
Übungsleitung. Weitere Atemschutztrupps rüsten sich aus,
Die benötigten Geräte werden bis zur Rauchgrenze
gebracht ... |
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| Die
Rettungsarbeiten beginnen. Mit dem hydraulischen
Rettungsgerät kann der verletzte PKW-Fahrer rasch
gerettet werden ... |
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| Mit dem
Hebekissen wird der Container angehoben, bei der
Betonsäule macht eine Handwinde gute Dienste ... |
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| Nachdem aus der
Halle die drei verletzten Personen und auch aus der
Sortieranlage die zwei vermissten Arbeiter gerettet und
betreut werden konnten, wird durch den Übungsleiter vor
Ort die Übungsnachbesprechung abgehalten. |
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| Einen ganz
besonderen Dank an die Firma Struber für die Jause ! |
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Übungsdaten: |
30.05.2007 |
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Übungserkenntnisse (HBI Rupert Unterwurzacher):
- Vorweg aus meiner Sicht: eine
äußerst interessant, ausgearbeitete Übung bei der
speziell die im Innenangriff eingesetzten Trupps ihr
technisches Können beweisen mussten und das auch
noch unter umluftunabhängigem Atemschutz.
- Sehr positiv hervorzuheben
ist die "schulische" Vorgangsweise des Erkundungs-
und der anderen Atemschutztrupps. Die gute
Ausbildung macht sich jedenfalls bezahlt.
- Es gilt der Grundsatz, dass
die drei Mitglieder eines Atemschutztrupps immer
zusammen bleiben. Außergewöhnliche Umstände
erfordern natürlich auch individuelles Denken und
Arbeiten.
- Der Leiter des
Atemschutzsammelplatz muss von den Atemschutzträgern
noch mehr unterstützt und informiert werden.
Zumindest vier Mitarbeiter sind notwendig.
- Die Koordination zwischen
Einsatzabschnitt "Halle" und der "Außenwelt" klappte
ebenfalls hervorragend. Alle eventuell benötigten
Geräte wurden vorbildhaft an die Rauchgrenze
gebracht.
- Es wurden zwei Abschnitte
(Innenangriff und Außenbereich) gebildet. Ein
"Gesamteinsatzleiter" mit dem dazugehörenden Melder
ist bei so einem "Großereignis" unbedingt notwendig,
da der Umfang für eine Person nicht zu bewältigen
ist. Die aus dieser Übung gewonnenen Erkenntnisse
werden in den nächsten Chargenschulungen sicher ihre
Fortsetzung finden.
- Besonders erfreulich, dass
trotz Leistungsbewerbstraining und bevorstehendem
Feuerwehrhausumbau die Beteiligung und Motivation
unserer Mitglieder so hervorragend ist ...
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| Art: |
Gemeinschaftsübung |
| Thema: |
Technik und Atemschutz |
| Ort: |
Müllentsorgung Struber |
| Ausarbeitung: |
HBm Wallmann Helmut, FT-B Eichinger
Gerhard |
| Übungsleitung: |
FT-B Eichinger Gehard |
| Teilnehmer (60): |
Hauptwache Kuchl - 42, Löschzug
Jadorf - 18, |
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Link zur Firma Struber ... |
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