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Eine
gute Möglichkeit, um sich "Denkanstöße" über das Feuerwehrwesen
zu holen, sind die Fachtagungen von "FEUERwehrOBJEKTIV" und es
war die richtige Entscheidung schon am Vorabend zum gemeinsamen
Heurigen anzureisen, um alte Freunde zu treffen und neue kennen
zu lernen ...
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An die 300 feuerwehrbegeisterte Teilnehmer hatten den
Weg nach Klosterneuburg gefunden und bereuten diese
Entscheidung sicher nicht. Uschi Spitzbart, Jörg
Würzelberger und ihr Team hatten wieder eine
Veranstaltung auf die Beine gestellt, die sich wirklich
sehen lassen konnte ...
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Als Rahmenprogramm gab es eine Fachausstellung sowie
Fahrzeugpräsentationen. Wie schon bei der ersten
Fachtagung 2007 in Krems, war auch dieses Mal das
"Drumherum" hervorragend organisiert.
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Mit der neuen Teleskopmastbühne der
FF Klosterneuburg konnte man hoch hinaus kommen und auch
Dr. Markus Pulm, Oberbrandrat bei der
Berufsfeuerwehr Karlsruhe, regte mit seinem Vortrag zum
"Gedankenflug" an. Der Autor des bekannten
Feuerwehr-Bestsellers "Falsche Taktik - Große Schäden"
plädierte in seinem Vortrag dafür, dass man Betroffene
als Kunden betrachten soll und dass man als Einsatzkraft
auch dementsprechend "kundenorientiert" vorgehen kann.
Wenn man sich Zeit nimmt und ausreichend erkundet - wie
es ja eigentlich überall gelehrt wird - und sich dabei
auch überlegt, welche unterschiedlichen Angriffswege
möglich sind und welche Werte es zu schützen gibt, dann
könnte man den Gesamtschaden und Folgeschäden noch mehr
minimieren ...
Wir hatten Dr. Pulm schon am Vorabend kennen gelernt und
dabei sehr interessanten Gesprächsstoff gefunden, der
Vortrag mit den einprägsamen und klaren Beispielen
(Schwarz - Weiß - Methode) war für uns sicher das
Highlight an diesem Tag ... |
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Dipl. Ing. Ulrich Cimolino, (BF
Düsseldorf) war auch dieses Mal wieder mit dabei und
nicht nur seine große Anhängerschaft lauschte
interessiert dem wichtigen Thema der SER
(Standard-Einsatz-Regel). Obligatorische Seitenhiebe auf
das "österreichische System" des
Hockdruckschnellangriffes durften dabei natürlich nicht
fehlen, es gibt aber natürlich auch bei uns helle Köpfe,
die sich über Alternativen in der Einsatztaktik Gedanken
machen. Alles in allem wieder ein Vortrag, der anregte
und teilweise die eigene Meinung bestätigte. |
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| Erfreulicherweise kamen neben den
deutschen Experten heuer auch österreichische
Vortragende zu Wort: |
Dr. Otto Widetschek referierte in alt
bekannter Weise über den Brandschutz in Krankenhäuser
und benützte dabei die Fakten vom verheerenden Brand im
Seniorenheim Egg (Vlbg.).
Das für uns weniger beachtete und daher sehr
interessante Thema "Taktik im Einsatz mit Tieren"
brachte uns Dr. Reinhard Kaun,
Altmünster näher und bot dabei aufschlussreiche
Einblicke in den Umgang mit Pferden, Hunden und anderen
Lebewesen.
Sehr selbstkritisch und damit beachtenswert, berichteten
Otto Miller, FF Hallein von einem
tragischen Busunglück am Dürrnberg (S) und Georg
Scharler, FF Mittersill von der
Hochwasserkatastrophe 2005 im Pinzgau (S).
Dr. Michael Janotka brachte
anschließend einen geschichtlichen Rückblick über das
Entstehen der AUVA, deren gesetzlichen Bestimmungen und
beschloss seinen Vortrag mit Beispielen aus der Praxis.
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So wie im Vorjahr kann man auch
heuer nur eine Empfehlung für solche Veranstaltungen
aussprechen, die bei kritischer Betrachtung eine ideale
Ergänzung zur Ausbildung in den Landesfeuerwehrschulen
und in der eigenen Feuerwehr darstellen.
Ein großes Allgemeinlob und Dank an alle
Beteiligten! |
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