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Gefahrengutübung bei Wacker Chemie in Burghausen (D) 25.10.2003
Das Motto der Feuerwehren im Bezirk Tennengau für das Jahr 2003 hieß GEFAHRENGUT. Aus diesem Grund wurden verschiedene Veranstaltungen zu diesem Thema abgehalten, darunter auch zwei Großübungen, je eine im Abschnitt I (Salzachtal) und eine im Abschnitt II (Lammertal). Zum Abschluss stand nun ein Besuch der Fa. Wacker Chemie in Burghausen (S) auf dem Programm. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Anton Schinnerl hatte schon bei der TUIS-Konferenz im November 2002 erste Kontakte zum Kommandanten der Betriebsfeuerwehr Wacker Chemie, Herrn Hans Donislreiter, geknüpft. Aus dieser guten Zusammenarbeit entstand nun dieser Besuch:
 
10 Fahrzeuge incl. Besatzung von den Feuerwehren: Oberalm, Puch, Kuchl, Golling, Hallein, m-real, Adnet und Rußbach machten sich zeitig in der Früh auf den Weg nach Burghausen. Darunter befanden sich 2 Tankfahrzeuge, 3 Mannschaftstransportfahrzeuge, 1 Kommandofahrzeug, 1 Pumpenfahrzeug, 1 Gefahrengutfahrzeug, 1 Atemschutzfahrzeug und ein Rüstfahrzeug.
 
In Kolonnenfahrt ging es zeitig in der Früh nach Burghausen ...
 
Nach gut einer Stunde Fahrt wurden die österreichischen Feuerwehrkollegen von Walter Niederbauer, Technischer Einsatzleiter der Betriebsfeuerwehr Wacker Chemie, begrüßt und über den Betrieb informiert:

Ca. 10.000 Arbeitnehmer auf einer Fläche von 270 ha im Werk Burghausen. Stromverbrauch im Werk (75 % Eigenproduktion), ungefähr soviel wie die Großstadt München an einem Tag.

Ca. 70 hauptberufliche Feuerwehrmänner sorgen im Dreischichtbetrieb (24 Stundentag) für die Sicherheit und müssen dazu durchschnittlich 600 mal im Jahr ausrücken. Neben der Bewältigung der Einsätze, gehört die Wartung von ca. 4000 Atemschutzmasken, 350 Geräten und der tragbaren Feuerlöscher zu den Aufgaben der Florianijünger. Der Betriebsbrandschutz und selbstverständlich die Tätigkeiten im Rahmen der TUIS sind weitere Bereiche.

In seiner Eindrucksvollen Art informierte Hans Donislreiter die Teilnehmer über die  Besonderheit und Eigenschaften von TUIS. Ebenso berichtete der Betriebsfeuerwehrkommandant  über die Erfahrungen seiner Wehr bei Gefahrenguteinsätzen. Klare Strukturen und Aufteilung der Aufgaben sind hier besonders wichtig.

 
 
Nach dem Mittagessen standen im zweiten Teil des Programms praktische Übungen auf dem Programm. Die Übungsszenarien waren durch Walter Niederbauer vorbereitet worden. Die Einsatzleiter, oder in diesem Fall besser gesagt Übungsleiter: BR Otto Miller von der Freiw. Feuerwehr Hallein, HBI Rupert Unterwurzacher von der Freiw. Feuerwehr Kuchl und BI Christian Quehenberger vom Löschzug Voglau, sowie OVI Andreas Sapciyan als Bezirkssachbearbeiter, waren gefordert, richtig zu agieren und zu reagieren. Ebenso gefordert war aber auch die Mannschaft, die mit den eigenen Fahrzeugen und Gerätschaften die gestellten Aufgaben bewältigen musste.

Von den verschiedenen Gruppen, musste zuerst ein Vorfall mit Gefahrengut, der überall passieren kann und so seine Tücken hatte, bewältigt werden. Anschließend ging es um einen Brandmeldealarm, bei dem ebenfalls unerwartete Probleme auftauchten.

Hier half selbstverständlich die GAMS-Regel die natürlich sehr gewissenhaft angewendet werden muss. Diese Übungen zeigten natürlich auch Fehler auf, durch die man aber sehr viel lernte und dadurch seinen Nutzen ziehen konnte.

   
Walter Niederbauer bei der Übungsbesprechung 55 Mann und 10 Fahrzeuge aus dem Tennengau
   
Erkundungstrupp bei einer der Übungen Einsatzleiter HBI Unterwurzacher und BFK Schinnerl
   
Absperren, dreifacher Brandschutz ... Die Tennengauer Delegation
   
Ein wirklich interessanter und lehrreicher Tag ging nach der Heimfahrt um 16:00 Uhr zu Ende.

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren OBR Schinnerl Anton und OVI Andreas Sapciyan, sowie den Kollegen der Betriebsfeuerwehr Wacker Chemie, Hans Donislreiter und Walter Niederbauer !!!

   
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Übungsdaten: 25.10.2003
Art: Katastrophenzug Tennengau
Thema: Gefahrengut
Ort: Wacker Chemie Burghausen (D)
Ausarbeitung: OVI Andreas Sapcyan
Übungsleitung: Walter Niederbauer
Teilnehmer (Kuchl): HBI Rupert Unterwurzacher, OFm Raimund Bechter, OFm Stefan Eßl,
BI Rupert Wimmer, Lm Gerold Marchl,
Eingesetzte Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Kuchl:
    Pumpe Kuchl  
    Pumpe Kuchl  
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Freiwillige Feuerwehr Kuchl
HBI Rupert Unterwurzacher HBI Rupert Unterwurzacher