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| Freitag, 29. September 2006 |
08:05 Uhr |
| BR
Leopold Winter, Ortsfeuerwehrkommandant der Freiw.
Feuerwehr Zell am See, meldet an die Landes- Alarm- und
Warnzentrale Salzburg, dass am Südufer des Zeller Sees
ein großer Teil des Schilfgürtels in Brand steht und auf
weitere Flächen und Objekte über zu greifen droht.
Zusätzlich zu den eigenen Kräften und des gesamten
Abschnittes Pinzgau II sind weitere Kräfte unbedingt
notwendig ... Mitglieder des
Landesfeuerwehrverbandes beginnen darauf hin sofort mit
den notwendigen Vorbereitungsarbeiten, wie z.B. Einkauf
von Lebensmitteln, Verladung der Ausrüstung (Zelte,
Beleuchtung ...).
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09:12 Uhr |
| HBI
Rupert Unterwurzacher, Ortsfeuerwehrkommandant der
Freiw. Feuerwehr Kuchl wird telefonisch von der BAZ
Florian "Tennengau" darüber verständigt, dass sich Pumpe
Kuchl um 16:00 Uhr im Landesfeuerwehrverband Salzburg
zur KAT-Einsatzübung einzufinden hat. Ebenso werden die
anderen 7 Kuchler Mitglieder des KAT-Zuges verständigt.
Drei davon (HBI Unterwurzacher, FT-B Eichinger und Lm
Preiml) können es sich so einteilen, dass die nächsten
zwei Tage zur Verfügung stehen. Es gilt, verschiedene
Vorkehrungen zu treffen und ab 15:15 Uhr geht es ab nach
Salzburg |
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16:00 Uhr |
| Nach
dem Eintreffen in der Landesfeuerwehrschule Salzburg
werden die ca. 30 anwesenden Mitglieder des int.
KAT-Zuges eingekleidet und über die weiteren Schritte
informiert. Landesfeuerwehrkommandant LBD Anton
Brandauer begrüßt persönlich die Teilnehmer, bevor es im
MOT-Tempo über die A 10 - Richtung Pinzgau losgeht ...
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Einschulung im LVF Salzburg und MOT-Zug über die
Autobahn - Bundesstraße - Autobahn ... |
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19:15 Uhr |
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Erstes Ziel des KAT-Zuges ist der Campingplatz Erlberg,
wo nach der Befehlsausgabe sofort mit dem Einrichten des
Lagers (2 Mannschaftszelte, 1 Küchenzelt, Beleuchtung)
begonnen wird. Nach der flotten Arbeit ist natürlich
eine Stärkung notwendig. Unter "medizinischer" Anleitung
werden Bratwürstel mit Sauerkraut auf den Tisch
gezaubert und anschließend der Abend für gemeinsame,
interessante Gespräche genutzt. |
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Befehlsausgabe durch den dienstführenden
Zugskommmandanten ABI Walter Eder und das Einrichten des
Schlafplatzes |
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| Samstag, 30. September 2006 |
06:00 Uhr |
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Zeitig in der Früh wird nach der Tagwache das Frühstück
eingenommen. Danach ist der Abbau des Lagers angesagt.
Genauso wie am Vortag verlaufen die Arbeiten äußerst
zügig und so können die Vorbereitungen für den Einsatz
getroffen werden. Die Feuerwehren des Abschnittes
Pinzgau II + die Freiwillige Feuerwehr Uttendorf sind
bereits im Einsatz. Durch einen Blitzschlag kam es am
Südufer des Zeller Sees zu einem Schilfbrand: "Dieser
bedroht in der ersten Phase die Objekte der Siedlung „Am
Schilf“ und das Schulzentrum Schüttdorf (Gymnasium und
Handelsakademie). Durch sich veränderte Windsituationen
werden in weiterer Folge die Bereiche zwischen
Jugendherberge und Schulzentrum und zwischen der
Siedlung „Am Schilf“ und dem großen Seekanal gefährdet"
... |
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09:09 Uhr |
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Durch Kommando Pinzgau wird über Funk der internationale
KAT-Zug des Salzburger Landesfeuerwehrverbandes zum
Einsatzort angefordert. Ebenfalls im Einsatz sind Kräfte
der Polizei und des Roten Kreuzes.
Um 09:18 Uhr trifft der KAT-Zug im
Bereitstellungsraum "Gymnasium" ein, dessen Aufgabe
vorerst in der Brandbekämpfung und dem Schützen der
Siedlung am Schilfgürtel besteht. Insgesamt sind 6
Pumpen im sumpfigen Gelände eingesetzt um mit C- und
B-Rohren sowie Wasserwerfern einen umfassenden Angriff
zu starten. Um 09:34 Uhr wird vom Einsatzleiter Süd
"Alle Leitungen unter Wasser" gemeldet.
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Kommando 7 und Pumpe Kuchl im KAT-Einsatz |
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| Brandbekämpfung aus
allen Rohren ... |
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| Die
Einsatzübung dauert fast zwei Stunden mit zum Teil
wirklich schönen Aussichten |
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09:50 Uhr |
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Alarm durch LAWZ Salzburg: Verkehrsunfall bei der Fa.
Zemka sind zwei Fahrzeuge in Brand geraten und um 10:17
Uhr erfolgt ein weiterer Einsatz für die Reservekräfte
des KAT-Zuges: PKW-Absturz beim Haslingweg in
Thumersbach. In beiden Fällen leisten die Einsatzkräfte
des KAT-Zuges unter wirklich schwierigen Bedingungen
hart und effiziente Arbeit. |
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| Schwierigste
Bedingungen für die KAT-Einsatzkräfte ... |
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10:55 Uhr |
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Nachdem sämtliche Aufgaben positiv erledigt sind, wird
über die Einsatzleitung das "Übungsende" verlautbart.
Die Geräte und Ausrüstung wird versorgt und die
Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt.
Auf dem großen Parkplatz in Erlberg werden die insgesamt
34 Fahrzeuge aufgestellt und 170 Mitglieder der
Feuerwehren, Polizei und Rotes Kreuz treten zur
Übungsschlussbesprechung an. Einsatzleiter BR Leopold
Winter, Bürgermeister der Stadt Zell am See - Dr. Georg
Maltschnig und Landesfeuerwehrkommandant LBD Anton
Brandauer zeigen sich zufrieden mit dem erreichten
Übungsziel und bedanken sich bei allen Teilnehmern. Die
gewonnenen Erfahrungen werden in den nächsten Wochen
ausgewertet und für eventuelle Verbesserungen
herangezogen. Nach einer gemeinsamen Jause kam es zum
allgemeinen Aufbruch ... |
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Abschlussbesprechung und die drei Kuchler Teilnehmer:
HBI Rupert Unterwurzacher, FT-B Gerhard Eichinger und Lm
Michael Preiml |
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13:15 Uhr |
| Fast
alle Fahrzeuge des int. KAT-Zuges des Salzburger
Landesfeuerwehrverbandes beteiligten sich an der
gemeinsamen Heimfahrt über Lofer. Plötzlich über Funk
die Meldung: "Alle von Kommando 7 Achtung: Kuh auf
Straße" Nachdem dieser "Realeinsatz" in kürzester Zeit
von den Kräften des KAT-Zuges erledigt werden konnte,
wurde die Fahrt ohne größere Vorkommnisse um 15:00 Uhr
beendet. |
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| Kuh auf Straße -
Einsatz während der Heimfahrt |
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16:00 Uhr |
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Nach der Versorgung des Fahrzeuges konnten die
Mitglieder der FF Kuchl um ca. 16:00 Uhr ins
wohlverdiente Restwochenende entlassen werden ... |
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