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Der II. Zug mit Bm Holztrattner Rudolf und seinen Mannen
hatte sich für diese Übung das Thema "Gefahrengut"
vorgenommen ...
| Übungsannahme: Bei der Firma
Gruber-Transporte ist aus einem Tank eine Flüssigkeit
ausgetreten. Eine Person verletzt ... |
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Bei einem Gefahrengutunfall ist die "GAMS-REGEL"
eine einfache Einsatztaktik, die jedem Feuerwehrmitglied
bekannt ist:
Gefahr
erkennen: Übungsleiter Bm
Holztrattner Rudolf und Melder Lm Wimmer Martin stellen
bei der Erkundung fest, dass aus dem lecken Tank eine
Flüssigkeit austritt. Anhand der Gefahrennummer oder
"Kemlerzahl" (33) erkennen sie, dass es sich um einen
leicht entzündlichen, flüssigen Stoff mit einem
Flammpunkt unter 23 ° C, handelt. Anhand der UN- oder
Stoffnummer (1090) wird über die LAWZ Salzburg
Information über Gefahren und Schutzmaßnahmen eingeholt.
Weiters wird festgestellt, dass eine Person gefährdet
ist, dass das Medium in einen Kanalschacht läuft ...
Absperren:
Als erste Maßnahme wird das Gelände in einem Umkreis von
60 m abgesperrt. Weiters ein Dekontaminationsplatz
aufgebaut und die Wasserversorgung sicher gestellt. Der
Kanaldeckel wurde abgedichtet.
Menschenrettung:
Gleichzeitig rüstet sich ein Atemschutztrupp aus,
um so schnell als möglich und mit dem - für diesen Stoff
- notwendigen Schutzausrüstung, die Menschenrettung
durch zu führen.
Spezialkräfte
anfordern: Für Übungszwecke wurde ein Trupp mit
Schutzanzügen der Schutzstufe III ausgerüstet. |
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| Dieser Trupp hatte die Aufgabe,
dass ausfliesende Medium aufzufangen und das Leck im
Tank abzudichten, um die Umweltschäden so gering als
möglich zu halten. |
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Um das Leck abzudichten, wurden verschiedene
Möglichkeiten ausprobiert. Währenddessen konnte der
"Verletzte" mit den vorhandenen Mitteln dekontaminiert
und zur ärztlichen Versorgung übergeben werden. Danach
wurde die eingesetzte Mannschaft ebenfalls
dekontaminiert (entfernen der gefährlichen
Verunreinigung).
Nach dem Zusammenräumen erklärten die Verantwortlichen
die Grundregeln bei einem Gefahrenguteinsatz und die
Vorgehensweise der einzelnen Trupps. |
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Übungsdaten: |
06.07.2011 |
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Übungserkenntnisse (HBI Rupert Unterwurzacher, BI
Robert Greck)
- Die Übungsannahme war gut gewählt: Kein
übertriebenes Einsatzszenario, sondern ein
Gefahrenguteinsatz, der in jeder Gemeinde jederzeit
Wirklichkeit werden kann.
- Bei so einem Einsatz ist natürlich auch der
Selbstschutz sehr wichtig: Das heißt, JEDES
Feuerwehrmitglied schützt sich im eigenen Interesse
mit der vorhandenen Schutzbekleidung (Helm,
Einsatzjacke, Einsatzhose, Sicherheitsstiefel,
Schutzhandschuhe). Selbstverständlich sind die Ärmel
nicht aufgesteckt ...
- Der Atemschutztrupp und der Trupp mit der
Schutzstufe III zeigten trotz schweißtreibender
Arbeit eine ausgezeichnete Leistung.
- Die Sicherheitsvorschriften bei der
Dekontamination der Atemschutz- und
Schutzanzugsträger wurden vorbildlich eingehalten.
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| Art: |
Zugsübung - II. Zug |
| Thema: |
Gefahrenguteinsatz |
| Ort: |
Transporte Gruber - Garnei |
| Ausarbeitung: |
Bm Holztrattner Rudolf, Lm Wimmer
Martin, Lm Scherfl Alexander, Lm Wider Klaus |
| Übungsleitung: |
Bm Holztrattner Rudolf |
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