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Ausbildung Aktuell - Freiwillige Feuerwehr Kuchl

Gefährliche Stoffe - Übung 06.07.2011
Der II. Zug mit Bm Holztrattner Rudolf und seinen Mannen hatte sich für diese Übung das Thema "Gefahrengut" vorgenommen ...

Übungsannahme: Bei der Firma Gruber-Transporte ist aus einem Tank eine Flüssigkeit ausgetreten. Eine Person verletzt ...
Bei einem Gefahrengutunfall ist die "GAMS-REGEL" eine einfache Einsatztaktik, die jedem Feuerwehrmitglied bekannt ist:
Gefahr erkennen: Übungsleiter Bm Holztrattner Rudolf und Melder Lm Wimmer Martin stellen bei der Erkundung fest, dass aus dem lecken Tank eine Flüssigkeit austritt. Anhand der Gefahrennummer oder "Kemlerzahl" (33) erkennen sie, dass es sich um einen leicht entzündlichen, flüssigen Stoff mit einem Flammpunkt unter 23 ° C, handelt. Anhand der UN- oder Stoffnummer (1090) wird über die LAWZ Salzburg Information über Gefahren und Schutzmaßnahmen eingeholt. Weiters wird festgestellt, dass eine Person gefährdet ist, dass das Medium in einen Kanalschacht läuft ...
Absperren: Als erste Maßnahme wird das Gelände in einem Umkreis von 60 m abgesperrt. Weiters ein Dekontaminationsplatz aufgebaut und die Wasserversorgung sicher gestellt. Der Kanaldeckel wurde abgedichtet.
Menschenrettung: Gleichzeitig rüstet sich ein Atemschutztrupp aus, um so schnell als möglich und mit dem - für diesen Stoff - notwendigen Schutzausrüstung, die Menschenrettung durch zu führen.
Spezialkräfte anfordern: Für Übungszwecke wurde ein Trupp mit Schutzanzügen der Schutzstufe III ausgerüstet.
Dieser Trupp hatte die Aufgabe, dass ausfliesende Medium aufzufangen und das Leck im Tank abzudichten, um die Umweltschäden so gering als möglich zu halten.
Um das Leck abzudichten, wurden verschiedene Möglichkeiten ausprobiert. Währenddessen konnte der "Verletzte" mit den vorhandenen Mitteln dekontaminiert und zur ärztlichen Versorgung übergeben werden. Danach wurde die eingesetzte Mannschaft ebenfalls dekontaminiert (entfernen der gefährlichen Verunreinigung).
Nach dem Zusammenräumen erklärten die Verantwortlichen die Grundregeln bei einem Gefahrenguteinsatz und die Vorgehensweise der einzelnen Trupps.
 

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Übungsdaten: 06.07.2011
Übungserkenntnisse (HBI Rupert Unterwurzacher, BI Robert Greck)
  • Die Übungsannahme war gut gewählt: Kein übertriebenes Einsatzszenario, sondern ein Gefahrenguteinsatz, der in jeder Gemeinde jederzeit Wirklichkeit werden kann.
  • Bei so einem Einsatz ist natürlich auch der Selbstschutz sehr wichtig: Das heißt, JEDES Feuerwehrmitglied schützt sich im eigenen Interesse mit der vorhandenen Schutzbekleidung (Helm, Einsatzjacke, Einsatzhose, Sicherheitsstiefel, Schutzhandschuhe). Selbstverständlich sind die Ärmel nicht aufgesteckt ...
  • Der Atemschutztrupp und der Trupp mit der Schutzstufe III zeigten trotz schweißtreibender Arbeit eine ausgezeichnete Leistung. 
  • Die Sicherheitsvorschriften bei der Dekontamination der Atemschutz- und Schutzanzugsträger wurden vorbildlich eingehalten.
Art: Zugsübung - II. Zug
Thema: Gefahrenguteinsatz
Ort: Transporte Gruber - Garnei
Ausarbeitung: Bm Holztrattner Rudolf, Lm Wimmer Martin, Lm Scherfl Alexander, Lm Wider Klaus
Übungsleitung: Bm Holztrattner Rudolf
 
 
Eingesetzte Fahrzeuge (FF Kuchl):
 Kommando Kuchl Tank Kuchl Rüstlösch Kuchl Pumpe Kuchl
Kommando Kuchl Tank Kuchl Rüstlösch Kuchl Pumpe Kuchl
       
       
       
       
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copy Freiwillige Feuerwehr Kuchl
textHBI Rupert Unterwurzacher Foto
HBI Rupert Unterwurzacher