Die
Rescue Days ist die weltgrößte Ausbildungsveranstaltung für
technische Hilfeleistung. Im Rahmen dieser "Rettungstage" können
Teilnehmer und Ausbildner aus verschiedenen Ländern neue
Rettungstechniken kennen lernen und aus dem Erfahrungsschatz der
anderen lernen.
Die Firma Weber
Hydraulik führte diese Intensivausbildung nun schon zum
siebten Mal durch und war vom 09. bis 11. Oktober 2009 zu Gast
in Norderstedt (direkt neben Hamburg). Hervorragend unterstützt
von der dortigen Feuerwehr, dem Bauamt, der Stadt und vielen
freiwilligen Helfern wurde mitten im Stadtzentrum der
Übungsparcours aufgebaut.
Drei der über 300 Teilnehmer aus 23 Ländern kamen aus Kuchl: Lm
Bernhard Saringer, HV Rupert Unterwurzacher und
Ortsfeuerwehrkommandant HBI Rupert Unterwurzacher nahmen die
weite Anreise am Donnerstag, den 08. Oktober 2009 (über 1000 km)
auf sich, um sich auf dem Gebiet der technischen Hilfeleistung
weiterzubilden und die neuen Erkenntnisse in der eigenen
Feuerwehr dann umzusetzen.
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Am Freitag, den 09. Oktober 2009, nach der
offiziellen Begrüßung in der "Tribüne" im Rathaus von
Norderstedt wurden die ca. 50 Ausbildner und die
Teilnehmer aus 23 verschiedenen Ländern (Deutschland,
Österreich, Schweiz, Norwegen, Schweden, Dänemark, Abu
Dhabi, Brasilien, Japan .....) kurz vorgestellt. Es
folgten drei theoretische Schulungen mit den Themen:
Grundlagen der Patientengerechten Rettung - Neue
Fahrzeugtechnologie und deren Besonderheiten -
LKW-Bergung.
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Um 11:00 Uhr ging es dann endlich ins Freie. Alle
Teilnehmer wurden unabhängig von ihrer Nation auf
verschiedene Gruppen (eine Gruppe mit ca. 14.
Teilnehmer) aufgeteilt.
Erste Station: Neue
Fahrzeugtechnologie mit einem "alten" Bekannten,
Hubert Springer (OÖ) als Ausbildner. Anhand der neuesten
Fahrzeuge (Mercedes, Audi, VW usw.) wurde auf die
Besonderheiten neuer Technologie und die daraus
entstehenden Schwierigkeiten für die technische
Hilfeleistung eingegangen. Diese komplett ausgestatteten
"Nullserienfahrzeuge" wurden anschließend fachgerecht
zerlegt ... |
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Wann kann man schon einen LKW in der Realität beüben und
ein Fahrerhaus mit dem hydraulischen Rettungsgerät
bearbeiten? Natürlich bei den Rescue Days: Station
LKW Rettung. Neben der
praktischen Übung wurden auch die neuesten Modelle
(Mercedes, MAN, Scania ...) vorgestellt. |
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Station: Dachlage |
Station: Seitenlage |
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Bei den insgesamt 9 Stationen wurden die Teilnehmer mit
verschiedenen Aufgaben konfrontiert. Die Lernmethoden
waren dabei verschiedenster Art:" Learning by doing"
stand absolut im Vordergrund, es gab aber auch
Eigeninitiative, gegenseitiger Erfahrungsaustausch und
vor allem die Tipps und Tricks der Ausbildner. Natürlich
wurde auch viel fotografiert und es gab sogar eine
Liveübertragung im Internet, wobei sogar der Kameramann
teilweise die Arbeiten - wie oft in der Realität - etwas
behinderte .... |
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Station: Seitenaufprall |
Station: PKW unter LKW |
Die Teilnehmer lernten sehr schnell, dass die oft
gebräuchliche Standardregel "Dach weg" nicht die beste
und schon gar nicht immer die schnellste Methode ist.
Erkundung, Absicherung, Patientenbetreuung,
Stabilisierung, Glasentfernung ... sind
Standardtätigkeiten. Danach folgt die Handarbeit und man
sollte dabei im Besonderen das Hirn einschalten. Wie
bekomme ich den Patienten am
Schnellsten, am Sichersten
und am Schonensten aus dem
Fahrzeug?
Um 18:30 Uhr ging ein anstrengender aber lehrreicher,
erster Tag zu Ende. |
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Hier geht es zum zweiten Teil: |
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